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Am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium wurde Geschichte lebendig

Von der Textquelle zur Theaterszene - Zwölftklässler nahmen am Workshop „Dynamiken des Wandels – Transformationstheater zu den Revolutionen von 1989“ teil.

  

Geschichtsprojekt Geschichtsprojekt Geschichtsprojekt 

 Am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Salzwedel fand Anfang der Woche ein zweitägiger Geschichtsworkshop zu den friedlichen Revolutionen in Ostmitteleuropa von 1989 statt. Im Auftrag des Berliner Vereins translations e.V. führten die Berliner Historikerin Dr. Elfie Rembold und die Wittener Theaterpädagogin Eva Kuypers-Berg durch diesen Workshop. Dieser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Kultur und Demokratie in Europa zu fördern.


Frau Dr. Rembold gestaltete den ersten Teil des Workshops, indem sie die Schülerinnen und Schüler über die Vorgänge unterrichtete, die zum politischen Umbruch von 1989 in Polen, in der Tschechoslowakei und in der DDR führten. Die Schüler selbst untersuchten dann einzelne Texte und Quellen, vor allem die Biografien und Aktionen von Führerfiguren, wie zum Beispiel Lech Walesa von der Solidarnosc, Bärbel Bohley vom Neuen Forum oder Vaclav Havel, einem Bürgerrechtler aus der Tschechoslowakei. Die Teilnahme an diesem Workshop war freiwillig und für Schüler der 12. Klasse bestimmt. Diese befassten sich im Fach Geschichte thematisch auch gerade mit der Zeit des Kalten Krieges. Die Schülerinnen Annette Hauswald (19) und Talina Grau (18) beispielsweise, welche den Workshop besuchten, fanden es dabei spannend, fokussiert auf einen Themenbereich intensiv in zeitgenössische Quellen einzutauchen und dabei die Perspektiven der Nachbarländer Polen und der Tschechoslowakei zu beleuchten, die im sonstigen Geschichtsunterricht wenig thematisiert werden, weil vor allem die deutsche Geschichte im Vordergrund stehe. Die intensive Quellenarbeit wurde von den Mädchen aber auch als herausfordernd empfunden, wohingegen die anschließende kreative Auseinandersetzung mit den Quelleninhalten wieder Lockerheit in die Projektzeit brachte.


Diesen zweiten Teil des Workshops leitete die Theaterpädagogin Eva Kuypers-Berg. Hier setzten die Schülerinnen und Schüler das im Unterricht Gelernte und Erarbeitete in das darstellende Spiel um. Durch Improvisation versetzten sie sich in die Situation der Bürgerrechtler und Dissidenten und spielten einzelne historische Szenen nach, wie beispielsweise die Gründung der polnischen Arbeiterbewegung. Sie kostümierten sich als polnische Arbeiter und formulierten deren Forderungen, die schließlich von der Kommunistischen Arbeiterpartei Polen 1980 angenommen worden sind und in die Legalisierung der Solidarnosc mündeten. Auch die DDR-Bürgerrechtsbewegung wurde genauer unter die Lupe genommen. So inszenierte eine Gruppe den Konflikt, in dem sich Rainer Eppelmann befand, als er nach 1989 vom widerstreitenden Bürgerrechtler zum verantwortlichen Politiker der ersten frei gewählten Volkskammer wurde.


Die Schülerinnen und Schüler gewannen im Laufe der zwei Tage an Lockerheit und Selbstvertrauen, auf der Bühne zu stehen. Sie bewältigten die Herausforderung, den Unterschied zwischen utopischen Forderungen einer oppositionellen Bewegung und dem verantwortungsvollen Handeln eines Politikers spielerisch darzustellen. Zur Freude der Lehrerinnen und Lehrer gelang es ihnen das zuvor im Unterricht Gelernte zielführend auf der Bühne umzusetzen. Der Geschichtslehrer und Organisator der Projekttage Robert Platzke konstatierte in seinem Fazit: „Das Projekt war insofern besonders wertvoll und ergiebig, als dass hierbei durch die Verknüpfung von Theaterarbeit und der Analyse historischer Dokumente, eine intensivere Verhakung der Schülerinnen und Schüler mit dem Lerngegenstand erfolgen konnte. Dafür ist angesichts prall gefüllter Lehrpläne und eines Zentralabiturs sonst sehr wenig Zeit.“

 

Autoren: E. Rembold & D. Restorff 

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